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Ein nützlicher Ratgeber zum Umgang mit Selfie Sticks

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Selfie Sticks erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die langen Stäbe, an denen Smartphones befestigt werden können, dienen als künstliche Armverlängerung und erleichtern so das Aufnehmen von Selbstporträts, den sogenannten Selfies.

Besteht bei einem normalen Selfie durch die begrenzte Armlänge die Herausforderung darin, überhaupt das ganze Gesicht mit auf das Bild zu bekommen – ganz zu schweigen vom Hintergrund – schafft der Selfie Stick Abhilfe. Denn durch den Stab kann die Kamera ein größeres Umfeld erfassen und mehr einfangen.

Vor zwei Jahren eroberte der Trend China im Sturm und fand daraufhin auch in der restlichen Teil der Welt schnell großen Anklang. Dennoch ist der Stab nicht bei allen beliebt. Während manche Reisende ihn überaus nützlich finden und auf dessen leichte Handhabung schwören, finden andere ihn einfach nur lästig und beklagen, dass er den Narzissmus fördert.

In dem folgenden Beitrag wird der Selfie Stick nun etwas genauer unter die Lupe genommen und es wird ergründet, wie man ihn auf kreative Art und mit Bedacht nutzen kann. Viel Spaß beim Drauflosknipsen!

Ein geschichtlicher Überblick

Selfies und Selfie Sticks werden meist mit der Generation Y und der modernen digitalen Welt assoziiert, doch eigentlich ist die Faszination des Menschen mit seinem eigenen Abbild bereits seit langer Zeit ein Thema. Schon zur Zeit der alten Griechen war der Begriff des Narzissmus bekannt. So verliebte sich einer alten Sage nach der Jüngling Narziss in sein eigenes Spiegelbild und ertrank bei dem Versuch, sich mit diesem zu vereinen.

Mit dem technischen Fortschritt hat sich in der Fotografie auch das Selbstporträt weiterentwickelt. 1839, ein Jahrzehnt nach der Aufnahme der ersten Fotos, nahm Robert Cornelius mit dem Daguerreotypie-Verfahren das erste Selbstporträt der Welt auf und verewigte so sein Abbild auf einer versilberten Kupferplatte.

Robert Cornelius

Das wohl erste Selfie der Welt – aufgenommen im Jahr 1839. Foto von Robert Cornelius.

Mit der Einführung von Selbstauslösern, Stativen und weiteren Hilfsmitteln hat sich die Kunst des Selbstporträtierens stets weiterentwickelt. Im Jahr 2002 verwendete ein Australier mit dem Pseudonym Hopey in einem Online-Forum zum ersten Mal das Wort Selfie. Durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets ist es zwar immer einfacher geworden, Selbstportäts aufzunehmen, doch damit ein wirklich gutes Selfie gelingt, braucht man schon ein wenig Übung. Wer lernen möchte, wie man gute Selfies hinbekommt, sollte sich den (englischsprachigen) Beitrag „7 Steps to Selfie Success“ ansehen. Der nützliche und lustige Ratgeber wurde von einem unserer Lieblingsblogger, Scott von Intrepid Escape, zusammengestellt.

Wie bereits Ellen Degeneres bei der Oscar-Verleihung feststellen musste, ist es gar nicht so einfach, gleich eine ganze Gruppe auf einem normalen Selfie abzubilden. Als sie das Foto bei Twitter postete, bemängelte sie, dass der Arm von Bradley Cooper einfach nicht lang genug gewesen sei, um alle auf dem Bild einzufangen (Sorry, Jared Leto).

Selfie at the Oscars

Das berühmte Selfie von Ellen Degeneres – aufgenommen bei der Oscar-Verleihung. Foto von @TheEllenShow

Kurzum: Selbstporträts sind kein Novum und der Selfie Stick ist auch gar keine so neue Erfindung. Bereits im Jahr 1983 entwickelte Hiroshi Ueda, ein Ingenieur, der bei Minolta arbeitete und selbst gern Familienporträts aufnahm, ein ziemlich ähnliches Hilfsmittel. Nachdem seine Kamera in Europa gestohlen wurde, fand Ueda eine neue Möglichkeit, Fotos von der gesamten Familie aufzunehmen ohne seine Kamera Fremden überlassen zu müssen. Er entwickelte einen Teleskopstab und ließ ihn patentieren, doch leider fand seine Erfindung damals keinen großen Anklang – die Zeit war wohl einfach noch nicht reif dafür. Auf dem Markt war der Stab ein Flop und im Jahr 2003 lief das Patent schließlich ab. 2005 entwickelte dann der Erfinder Wayne Fromm den „Quik Pod“, ein ähnliches Gerät, dessen Idee nach dem Erfolg in China im Jahr 2010 von hunderten von Selfie-Stick-Herstellern übernommen wurde.

Mittlerweile sind die Selfie Sticks von den bekannten Touristenorten gar nicht mehr wegzudenken. Doch sie rufen auch einige Gegner auf den Plan, die die Stäbe als störend und unhandlich empfinden und beklagen, dass diese den Narzissmus fördern. Nichtsdestotrotz sind Selfie Sticks äußerst nützlich und die folgende Liste mit Dos und Don’ts soll eine Anregung zum optimalen Umgang mit diesen sein.

Die Dos and Don’ts im Umgang mit Selfie Sticks

Selfie Stick

Foto von Barney Moss via Flickr.

  • Do: Zeigen Sie sich bei Selbstporträts experimentierfreudig und probieren Sie ruhig einiges aus – ändern Sie die Höhe und den Winkel des Sticks, um verschiedene Resultate zu erzielen. Etwas Inspiration gefällig? Sehen Sie sich doch einmal an, wie Barack Obama das macht.
  • Do: Fragen Sie Menschen, die im Hintergrund Ihres Fotos zu sehen sind nach deren Einverständnis. In einigen Ländern gelten für das Fotografieren in der Öffentlichkeit strenge Regeln in Bezug auf die Privatsphäre.
  • Do: Nehmen Sie den Stick ruhig überall hin mit. Einige Selfie Sticks sind extra für den Einsatz auf unterschiedlichem Terrain ausgelegt. Mit dem Stick lassen sich auch tolle Action-Aufnahmen machen, zum Beispiel beim Surfen oder Skateboarden, in der Sonne oder gar im Schnee. Auf der Suche nach dem perfekten Fotomotiv sollte man aber nach wie vor an die eigene Sicherheit denken und nicht allzu waghalsig sein.
  • Do: Um Bilder mit besonders hoher Auflösung zu erhalten, benutzen Sie anstelle der Frontkamera lieber die Kamera auf der Rückseite Ihres Smartphones.
  • Don’t: Benutzen Sie den Selfie Stick nicht in einer Galerie, einem Museum oder im Gedränge, denn für die Nutzung des Stabs benötigt man ebenso wie für Schirme, Fahrräder und Koffer genügend Platz. Sie könnten damit andere Menschen behindern und vielleicht sogar zum Verlassen des Gebäudes aufgefordert werden. In Einrichtungen wie dem MOMA, dem Schloss Versailles und beim Coachella-Festival sind Selfie Sticks mittlerweile sogar verboten!
  • Don’t: Übertreiben Sie es nicht mit den Selfies. Niemand möchte sich über 200 Fotos von Ihrem Urlaub ansehen, auf denen einzig und allein Sie und nicht einmal die Landschaft abgebildet sind.
  • Don’t: Gehen Sie nicht an Ihr Telefon, wenn es noch am Selfie Stick befestigt ist.
  • Don’t: Achten Sie darauf, dass der Stick nicht auf dem Foto abgebildet ist. Mit dem richtigen Winkel ist er später nicht auf dem Bild zu sehen. Es geht schließlich darum, ein schönes Foto von Ihnen und nicht etwa von dem Selfie Stick zu machen.

Tipps für den Kauf des richtigen Modells

Beim Kauf eines Selfie Sticks sollte man auf einige wichtige Faktoren achten, zum Beispiel auf die Kompatiilität mit dem eigenen Smartphone. Man sollte sich ebenfalls Gedanken darüber machen, wie viel man bereit ist auszugeben, ob der Stab eher leicht oder besonders robust und stabil sein sollte und ob man ihn mit einer GoPro oder einer Spiegelreflexkamera benutzen kann. Die folgenden Selfie Sticks erfüllen verschiedene Anforderungen und sind durchaus eine gute Wahl:

  • Für Kletter- und Wanderfans, die auf der Suche nach größtmöglicher Flexibilität sind, ist das X-Sories-U-Shot-Teleskop-Handstativ besonders geeignet. Es kann durch einen Riemen am Handgelenk oder durch einen Karabinerhaken am Gürtel befestigt werden, so dass die Hände frei bleiben. Durch den weichen Schaumgriff und das geringe Gewicht (mit nur 105 Gramm wiegt er weniger als die meisten Smartphones) lassen sich mit Hilfe des Sticks ganz leicht Fotos aufnehmen. Preis: etwa 40 €
  • Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Dolica-WY-1003. Der leichte Stick mit Aluminiumlegierung ist mit 170cm Länge mehr als lang genug und kann nicht nur an Smartphones, sondern auch an GoPros und Spiegelreflexkameras befestigt werden. Preis: etwa 20 €
  • Wer gerne mit Kameraklassikern hantiert, sollte sich den Polaroid Camera Extender ansehen. Er kann wie ein Stativ an der Unterseite jeder Kamera befestigt werden. Durch einen angebrachten Spiegel lässt sich sicherstellen, dass auch jeder auf dem Foto zu sehen ist und durch Betätigung des Selbstauslösers kommen gute Bilder zustande. Preis: etwa 20 €
  • Der XShot Pocket im Taschenformat ist unauffällig und besonders praktisch, wenn man ohne Tasche unterwegs ist. Preis: etwa 20 €

Was die Zukunft bringt

Es gibt bereits neue Variationen des Selfie Sticks wie beispielsweise den Ipad Selfie Stick und den Belfie Stick, mit dem perfekte Fotos des eigenen Hinterteils (Belfies) gelingen sollen. Die sogenannten Belfies wurden durch Kim Kardashian berühmt, die gern den ein oder anderen Schnappschuss von ihrem Po macht.

Fish Eye Lens Photo

Ein mit dem Fischaugenobjektiv des iPhones gemachtes Bild. Foto von Zakk Forchilli via Flickr

Der nächste Selfie-Trend lässt sicher nicht lange auf sich warten. Smartphone- und Objektivhersteller haben gemeinsam Weitwinkel- und Fischaugenobjektive entwickelt, die am Smartphone befestigt werden können. So lassen sich mit dem Smartphone Fotos aufnehmen, die ein größeres Umfeld erfassen – und das sogar ganz ohne Selfie Stick! Einige sind bereits auf dem Markt. Sie sind zwar teurer als Selfie Sticks, werden aber sicher in den nächsten Jahren noch günstiger und vielleicht auch ein absolutes Must-have für all jene, die gerne Fotos mit dem Smartphone aufnehmen.

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