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Berlin, 01.02.2017
Wimdu tritt den neuerlichen Jubelmeldungen über das angeblich erfolgreich wirkende Verbot der Ferienwohnungen in Berlin entgegen. Während sich die Berliner Politik mit Selbstlob überhäuft, lohnt sich ein Blick auf die Fakten.

Der Treiber für die Mietpreissteigerung und die Wohnraumverknappung in der Bundeshauptstadt ist neben dem allgemeinen Gentrifizierungstrend vor allem im Versagen der Landespolitik beim sozialen Wohnungsbau in den letzten anderthalb Jahrzehnten zu suchen. Obwohl die Entwicklung absehbar war, versäumte es der Senat, den städtischen Wohnungsbau voranzutreiben, um so die Mieten für die Einheimischen auf einem angemessenen Niveau zu halten.

Keine messbare Auswirkung – nur 1.500 Wohnungen zurück auf dem Mietmarkt
Für dieses wohnungswirtschaftliche Unvermögen werden nun Ferienwohnungsbetreiber, die im Gegensatz zu anonymen Hotelketten zumeist Berliner aus den Kiezen sind, zu Sündenböcken gemacht. Dies passiert ohne nachhaltigen Effekt auf den Wohnungsmarkt. Während es Berlin nach eigenem Bekunden des Senats an rund 200.000 Wohnungen mangelt, brachte das Verbot bisher 1.500 Apartments zurück auf den Langzeitmietmarkt – weniger als der viel zitierte Tropfen auf den heißen Stein. Dieses Ergebnis nach nunmehr 3 Jahren Regulierung hat keine empirisch messbare Auswirkung auf den Mietmarkt.

Ferienwohnungen fördern das Miteinander und schaffen Mehrwert für Berlin
Im Gegenzug wird eine ehrbare Branche bedrängt und eine große Bereicherung für die Stadt beschädigt. Die Ferienwohnungsbetreiber reagieren auf Verbraucherinteressen und wollen Menschen, die von Berlin begeistert sind, die Metropole auf eine heimische Art näher bringen. Sie fördern interkulturelle Begegnung und das Miteinander von Einwohnern und Besuchern. Ihre Arbeit schafft nicht nur einen volkswirtschaftlichen sondern auch einen kulturellen Mehrwert für die Stadt.

Diesen gilt es gerade in der jetzigen Zeit zu fördern und nicht einzuschränken. Verbote und Regularien passen nicht zum modernen Gesicht Berlins. Wimdu sieht daher der Berufungsverhandlung gegen das Totalverbot im April vor dem Oberverwaltungsgericht hoffnungsvoll entgegen.

Über Wimdu
Mit über 350.000 Angeboten in mehr als 150 Ländern bietet Wimdu für jeden Reisenden eine authentische und günstige Unterkunft. Die Auswahl reicht von City-Apartments in Barcelona über Studios in Paris bis hin zu Ferienwohnungen direkt am Strand. Auf der Online-Plattform bringt das Unternehmen Gäste und Gastgeber weltweit zusammen – für ein besonderes und qualitativ hochwertiges Reiseerlebnis. Wimdu ist Teil von Novasol und der Wydham Vacation Rentals Gruppe, dem weltweit führenden Vermittler für Ferienimmobilien.