In den letzten Jahren haben sich stets neue, zum Teil recht unterschiedliche Urlaubstrends herausgebildet. Um Reisenden bestmögliche Urlaubserfahrungen bieten zu können, sind im Zuge dessen viele neue Jobs in der Tourismusbranche entstanden.

Einer dieser neuen Trends, die immer bekannter und beliebter werden, ist Glamping. Doch was genau hat es damit eigentlich auf sich? Glamping setzt sich aus den Wörtern Glamour und Camping zusammen und ist ganz einfach eine Kombination aus beidem – also eine gehobenere Variante des Campings. Im Rahmen dieses Konzepts kann man den Camping-Urlaub ganz luxuriös verbringen und muss dabei nicht auf den Komfort verzichten, den klassische Ferienunterkünfte bieten.

Doch wie kam es eigentlich zur Entstehung von Glamping? Die folgende Infografik veranschaulicht mit einem Augenzwinkern, wie sich Zelte von der Urzeit bis zur heutigen Zeit gewandelt haben.

Glamping: Für wen ist es geeignet?

Glamping ist ideal für Gruppen und Familien, die beim gemeinsamen Reisen ihr Camping-Abenteuer inmitten herrlicher Natur voll auskosten und dabei nicht auf den Komfort verzichten möchten, den private Unterkünfte bieten. Glamouröses Camping bietet Paaren auch die Möglichkeit, den Urlaub noch romantischer zu gestalten.

Glamping: Wo ist es verbreitet?

Das Konzept ist zwar noch relativ neu, doch es hat sich rasend schnell auf der ganzen Welt verbreitet. Die meisten Glamping-Zelte befinden sich allerdings in erster Linie außerhalb des europäischen Kontinents: Die Spitzenposition nimmt hier Amerika ein, gefolgt von Afrika, Europa, Asien und Ozeanien.

Glamping: Wo liegt der Unterschied zum klassischen Camping?

Beim Glamping muss man sein Zelt nicht erst durch die Gegend tragen, denn Glamping-Zelte haben bereits einen festen Standort. Ein weiterer Vorteil: Glamping-Zelte sind mit bequemen Doppelbetten versehen. Manche Glamper können sogar ein Bad nehmen, denn einige Zelte sind mit einer Badewanne, einer Dusche und einer Sauna ausgestattet. Morgens nach dem Aufwachen steigt einem direkt herrlicher Kaffeeduft in die Nase, denn moderne Kaffeemaschinen und ein Stromanschluss machen es möglich, den Kaffee direkt im Zelt statt draußen mit dem Campingkocher zuzubereiten. Sogar die Innentemperatur lässt sich beim Glamping regeln: Klimaanlagen sorgen vor allem in warmen Sommernächten für ausreichend kühle Luft und einen angenehmen Schlaf.

Glamping: Welche Varianten gibt es?

Glamping-Unterkünfte können ziemlich unterschiedlich sein, doch eines haben alle gemeinsam: Sie bieten einen Hauch von Luxus. Jurten kommen klassischen Camping-Zelten ziemlich nahe und sorgen für ein einfaches und dennoch modernes Glamping-Erlebnis. Der kreisförmige Innenbereich der Zelte ist mit Holzböden versehen und die Außenfläche ist wasserdicht. Einige Jurten sind im oberen Teil sogar durchsichtig und damit ideal, um eine Nacht unter den Sternen zu verbringen. Auch Baumhäuser sind als Glamping-Unterkünfte beliebt. Sie sind über eine Leiter erreichbar. Ganz neu entstanden sind „Bubbles“: Die aufblasbaren, meist durchsichtigen Kugelzelte, die beinahe mit der umliegenden Natur zu verschmelzen scheinen, sind gut ausgestattet und laden zum erholsamen Schlaf unterm Sternenhimmel ein. Es gibt sie vor allem in Skandinavien und in Frankreich.

Glamping: ein Urlaubsstil für den Urlaub mit Stil!

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Glamping ist auf jeden Fall ein großes Zelt. So kann man alles, was man benötigt, von zu Hause mitbringen und hat außerdem noch bequem Platz für zusätzliche Gegenstände, die man in regulären Camping-Zelten nicht vorfinden würde. Die Luftpumpe zum Aufblasen der Luftmatratze kann zu Hause gelassen werden oder im Kofferraum des Autos liegen bleiben, denn Glamping-Zelte sind oftmals mit Himmelbetten und Moskitonetzen ausgestattet, sodass man ruhig und friedlich schlafen kann, ohne sich mit Insekten herumzuplagen. Die Bettlaken sind natürlich aus reiner Baumwolle. Das Wasser kommt aus dem Hahn (sogar Warmwasser!) und fließt direkt in das Waschbecken im Badezimmerbereich. Dank der Kochecke und der zur Verfügung stehenden elektrischen Geräte kann man sich problemlos selbst versorgen. Camping-Rezepte wie Bratwurst mit Pommes sollte man jedoch lieber ein andermal ausprobieren – beim Glamping kann man sich nämlich stattdessen Gemüseauflauf, frische Tomatensoße oder fangfrischen Fisch aus dem Fluss oder See in der Nähe zubereiten.

Wenn man im Urlaub schon auf den Geschmack von luxuriösem Ambiente gekommen ist, warum sollte man sich dann nicht auch einen Hauch von Luxus in die eigenen vier Wände holen? Mit ein paar Tipps zur kostengünstigen Wohnungsverschönerung kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und im Handumdrehen noch mehr Stil in die eigene Wohnung bringen. Als Inspiration für die Umgestaltung können dabei zum Beispiel andere Wohnungen dienen, schließlich werden diese überall auf der Welt anders gestaltet. Auch die Wohnungsausstattung weltweit ist unterschiedlich. Doch gerade das macht jeweils ihren ganz besonderen Charme aus!