Wenn einem nur 24 Stunden für einen Aufenthalt in Budapest zur Verfügung stehen, könnte das gerade ausreichen, um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen. Aber wie sollte man am besten seine Zeit einteilen?  Folgen Sie am besten diesen 5 Schritten, damit von morgens bis abends jede Stunde mit köstlichem Essen, beeindruckenden Aussichten und in entspannten Heilbädern verbracht werden kann.

Budapest

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Den Tag mit einem guten Frühstück beginnen

Beginnen Sie den Tag mit einem guten Frühstück im sogenannten Kino auf dem Platz Jászai Mari. Das ehemalige Lichtspielhaus wurde vor einigen Jahren geschlossen und daraufhin in ein Café mit Bar umgewandelt. Man sitzt darin äußerst gemütlich und spürt noch immer die einstige Kinoatmosphäre. Serviert werden leckere Backwaren und Kaffee. Für einen langen Tag voller Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen bietet sich ein typisch ungarisches Frühstück an: Rührei mit Schinken, Zwiebeln, Käse, Tomate und Paprika.

Die malerischen Ecken der Stadt erkunden

Die schöne Aussicht vom Gellértberg aus

Die schöne Aussicht vom Gellértberg aus, Foto von iStock

Das Café Kino liegt nahe an der Donau, an der es sich wunderschön entlangspaziert. So entdeckt man die beeindruckenden Brücken und historischen Bauwerke nahe dem Fluss am besten. Die Straßenbahnlinie 2 verkehrt ganz in der Nähe der Donau und ist eine willkommene Alternative für müde Beine. Obwohl die Bahn etwas in die Jahre gekommen und auch recht laut ist, wird die Fahrt dadurch eigentlich erst so richtig authentisch. Seit einigen Jahren haben die städtischen Verkehrsbetriebe außerdem eine Fähre, mit der eine kurze Fahrt über die Donau zum regulären Ticketpreis möglich ist. So lässt sich die Stadt gut vom Wasser aus erkunden. Anschließend kann der Gellértberg erklommen werden, um die schöne Aussicht auf Budapest in vollen Zügen zu genießen und um hervorragende Fotos zu schießen.

Kraft tanken und dabei das Stadtleben genießen

Im Suppenladen Leves

Im Suppenladen Leves, Foto von Mohamed Yahya, FlickrCC

Nach einem aktiven Vormittag sollte man im Leves auf dem Boulevard Vámhát körút ein wenig Kraft tanken. Leves heißt übersetzt zwar Suppe, den Gästen werden aber neben den vielen exzellenten Suppen auch schmackhafte Sandwiches und Nachspeisen angeboten. Wer es besonders eilig hat, kann die Suppen auch gern in einem speziell dafür gemachtn Becher mitnehmen. Viele Menschen sitzen gern mit ihrem Suppenbecher auf dem nahe gelegenen Fővám-Platz und einige Studenten sieht man damit zu ihrer nächsten Vorlesung eilen.

Im Heilbad entspannen

Das Széchenyi-Heilbad Baths

Das Széchenyi-Heilbad Baths, Foto von iStock

Das Széchenyi-Heilbad sorgt ganz bestimmt für einen entspannten Nachmittag. Budapest ist für seine Bäder bekannt und das Széchenyi gehört sicherlich zu den besten der Stadt. In einer schönen Szenerie kann schön das warme und heilsame Wasser seine positive Wirkung entfalten.

Typisch ungarisch essen gehen

Bar/Restaurant Spiler auf dem Gozsdu-udvar

Bar/Restaurant Spiler auf dem Gozsdu-udvar, Foto von Vilmos Vincze, FlickrCC

Am Abend lädt das Restaurant Frici Papa Kifőzdéje auf der Király utca zu einem Besuch ein. Dort wird köstliches und gleichzeitig preiswertes Essen gereicht. Nach dem Abendessen kann man sich in Richtung des Gozsdu-udvar begeben. Rund um den Platz befindet sich eine große Auswahl an angesagten Restaurants, Cafés und Bars, in denen lokales Beer und ungarischer Obstbrand, Pálinka, angeboten wird. Wer möchte, kann den Tag auf einer Party im Kolor ausklingen lassen.

Welche sind Ihre Lieblingsecken von Budapest?