Die auch als „Insel des ewigen Frühlings“ bekannte Sonneninsel Teneriffa zieht mit ihrem milden Klima, ihren herrlichen Stränden und tollen Ausgehmöglichkeiten bereits seit Jahren zahlreiche Urlauber in ihren Bann. Doch wer sich etwas genauer mit der Insel beschäftigt, wird schnell erkennen, dass sie noch weit mehr zu bieten hat. Auf die größte Kanareninsel kommen jährlich etwa 5 Millionen Urlauber, denn sie begeistert mit einer herrlichen Vielfalt: Teneriffa bietet eine beeindruckende Berg- und Tierwelt, ein aufregendes Nachtleben, Geschichte und Kultur, Festivals und vieles mehr.

Mount Teide Flickr © er Guiri

Der Pico del Teide. Foto via Flickr © er Guiri

Doch wo liegt Teneriffa? Die etwa 100 Kilometer westlich von Marokko gelegene Insel begeistert das ganze Jahr über mit warmen Temperaturen. Durch die starken Passatwinde des Atlantiks ist Teneriffa ein Paradies für Surfer und Windsurfer und durch den (ruhenden) Vulkan Pico del Teide inmitten der Insel wird eine einzigartige landschaftliche Vielfalt geboten. Urlauber können den Tag ganz gemütlich am Strand beginnen oder eines der versteckten Bergdörfer erkunden und dort die köstlichen „Papas arrugadas“ probieren – die runzligen kanarischen Kartoffeln sind eine Spezialität der kanarischen Küche. Eine herrliche Aussicht auf die Landschaft bietet sich beim Gleitschirmfliegen von einem verschneiten Gipfel, bei einer Tour mit dem Kajak kann die Küste erkundet werden und bei einem Tauchgang lassen sich Schildkröten bewundern. Nach einem Cocktail am Strand können Urlauber dann ausgelassen in einer Bar feiern und das Tanzbein schwingen. Wer noch Anregungen für den Teneriffa-Urlaub benötigt, sollte sich die folgenden Tipps ansehen. So können Sie sich zurücklehnen und müssen nichts weiter tun als eine Unterkunft zu finden. Alle Orte, die in diesem Beitrag erwähnt werden, sind zur besseren Übersicht auf der nachstehenden Teneriffa-Karte von Google eingetragen, damit Sie Ihre Reise noch einfacher planen können. Klicken Sie einfach auf das Symbol oben links, um nach Stränden, Attraktionen, Aktivitäten etc. zu filtern.

Ausflugsziele

1. Pico del Teide

Der Pico de Teide auf Teneriffa ist mit seinen fast 4.ooo Metern der höchste Berg Spaniens und der dritthöchste Vulkan der Welt. Von drei Aussichtspunkten aus können Urlauber einen herrlichen Blick auf Teneriffa und auf die Nachbarinseln genießen. Wer früh aufsteht und rechtzeitig zum Sonnenaufgang dort ist, wird mit einer fantastischen Aussicht belohnt während der Tag hereinbricht. Selbst bei schlechtem Wetter fasziniert der Pico del Teide, denn dann bietet er einen schönen Blick auf das Wolkenmeer. Bei geführten Wanderungen, die etwa 6 Stunden dauern, kommen Abenteuerlustige voll auf ihre Kosten, und wer es etwas weniger anstrengend mag, gelangt mit der Seilbahn (13,50 € für Kinder; 27 € für Erwachsene) bis zur Spitze. Alle Informationen zu Online-Tickets für die Teide-Seilbahn findet man auf der offiziellen Website. Wer sich bis zum Schlund des Vulkans vorwagen möchte, muss vorher im Büro des Nationalparks in Orotava eine Erlaubnis beantragen.

2. Der Nationalpark Teide

Mount Teide National Park via Flickr © cortto

Der Nationalpark Teide. Foto via Flickr © cortto

Der Nationalpark Teide ist ein Muss für jeden Urlauber, der einen schönen Ausflug auf der Insel erleben möchte. Der am meisten besuchte Nationalpark Europas ist UNESCO-Weltnaturerbe. Von üppigen Wäldern und den Lavafeldern von La Esperanza bis zu den Felsformationen Roques de García aus Vulkangestein – Teneriffa bietet eine der vielfältigsten Landschaften der Welt. Auch die Aktivitäten sind ganz unterschiedlich: Von Wanderungen und Jeep-Safaris über Klub- und Weintouren bis hin zu Ausflügen in der Abenddämmerung und Sternebeobachten wird alles geboten.

3. Die Halbinsel Punta de Teno

Diese kleine, schroffe Halbinsel aus Vulkangestein liegt zehn Kilometer von Buenavista entfernt. Sie ist der westlichste Punkt der Insel und ein schöner Ort für alle, die frische Meeresluft fernab der Touristenströme genießen möchten. Hier können Besucher den Leuchtturm bewundern, sich an der Bucht entspannen und eine wunberbare Sicht auf La Gomera, La Palma und das Teno-Gebirge genießen. Wer sich dorthin begeben möchte, sollte allerdings vorher den Wetterbericht schauen, denn bei schlechtem Wetter wird die Straße gesperrt.

Punte de Teno via Flickr © ooggoo

Punta de Teno. Foto via Flickr © ooggoo

4. Die Klippen von Los Gigantes

Los Gigantes via Flickr © dmytrok

Los Gigantes. Foto via Flickr © dmytrok

Die Klippen des Ortsteils Los Gigantes ragen mit einer Höhe von 500 bis 800 Metern aus dem Meer empor. Die Ureinwohner der Kanarischen Inseln, die Guanchen, bezeichneten die monumentalen Felswände auch als Höllenmauern. Ein Tagesausflug in den Ortsteil eignet sich bestens, um die Landschaft zu erkunden, Schnorcheln zu gehen, Kajak zu fahren, Paddeln zu gehen oder in der Nähe der Klippen Delfine und Wale zu beobachten.

5. Das Bergdorf Masca

Masca Hilltop Village via © Flickr Ronny Siegel

Das Bergdorf Masca. Foto via © Flickr Ronny Siegel

Das „versteckte Dorf“ Masca ist ein Bergdorf inmitten einer herrlichen Gebirgslandschaft. Wer sich früh dorthin begibt, kann Touristenströme umgehen und an einer dreistündigen Wanderung hinunter zur Masca-Schlucht teilnehmen. Dort angekommen können Abenteuerlustige die Felsen hochklettern oder mit dem Boot wieder zurück nach Los Gigantes fahren. Es werden geführte Wanderungen angeboten.

6. Wandertouren im Anaga-Gebirge

Hiking in the Anaga Mountains via © Flickr Javier Sanchez Portero

Wanderung im Anaga-Gebirge. Foto via © Flickr Javier Sanchez Portero

Wer überlaufene Orte eher meidet, für den ist das Anaga-Gebirge im Nordosten der Insel genau das Richtige. Die vor 7 bis 9 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivitäten entstandene prähistorische Gebirgskette ist der älteste Teil der Insel und versprüht einen ganz besonderen, einzigartigen Charme. Dort befindet sich auch ein Dorf (El Bailadero), das nach einem Hexenzirkel benannt wurde, von dem man munkelt, dass er dort einst um das Feuer tanzte. Hier kann man von Benijo zu den Roques de Anaga wandern, zwei geologisch und ökologisch bedeutenden Felsformationen im Meer, oder die Gemeinde Roque de Bermejo erkunden, die erst durch eine dreistündige Wanderung erreicht werden kann.

7. Der Drachenbaum Drago Milenario

Drago Milenario Tree via © Flickr Miguel Ángel García.

Der Drachenbaum Drago Milenario. Foto via © Flickr Miguel Ángel García.

Was wäre eine Reise nach Teneriffa ohne einen Ausflug zum Wahrzeichen der Insel, dem Drachenbaum Drago Milenario? Den Namen trägt er, weil sein rotes Harz, das angeblich eine heilende Wirkung hat, wie Drachenblut aussieht. Bereits seit Jahrhunderten wird der Baum, der 1.000 Jahre alt sein soll und inselweit der älteste seiner Art ist, von der örtlichen Gemeinschaft verehrt. Zu sehen ist er – neben zahlreichen anderen Pflanzenarten – im Parque del Drago. Eine gute Sicht bietet sich auch vom Platz neben der Kirche von San Marco aus.

8. Tauchen und Schnorcheln

Scuba diving and snorkelling in Tenerife

Ein Tauchgang auf Teneriffa. Foto via © Flickr Leon Wilson

Das angenehm temperierte, kristallklare Wasser und die faszinierenden Formationen aus vulkanischem Gestein machen Teneriffa zu einem wahren Paradies für Taucher. Auf der Insel gibt es jede Menge Tauchschulen, die verschiedene Ausflüge und Kurse anbieten. Ob Anfängerkurse für Kinder, PADI-Tauchkurse für Profis oder einfache Bootstouren – hier gibt es für jeden Geschmack etwas. Unterhaltsam sind auch nächtliche Tauchgänge, und bei Schnorcheltouren in Los Gigantes lassen sich Schildkröten beobachten. Unter Wasser gibt es auch Höhlen und Schiffswracks zu erkunden.

Freizeitparks & Attraktionen

9. Der Loro Parque

Loro Parque via © Flickr MarinoCarlos

Der Loro Parque. Foto via © Flickr MarinoCarlos

Der Loro Parque (oder auch Loro-Park) im Norden von Teneriffa ist ein äußerst beliebter Tierpark. Er erstreckt sich auf eine Fläche von 13,5 Hektar und begeistert mit einem Aquarium mit sieben Themenausstellungen, mit einem thailändischen Dorf, einem Orchideengarten und einem Abenteuerspielplatz für Kinder. Zudem werden Shows mit Meerestieren wie Delfinen, Orca-Walen und Seelöwen geboten und in der Voliere „Katandra Treetops“ können Besucher Vögel aus Asien und Australien bewundern. Der Loro Parque ist täglich geöffnet. Für Erwachsene kostet der Eintritt 35 € und Tickets für Kinder sind für 24 Euro erhältlich.

10. Der Siam Park

Siam Park via © Flickr steve p2008

Der Siam Park. Foto via © Flickr steve p2008

Der Siam Park Teneriffa wurde im Jahr 2015 mit dem Traveller’s Choice Award als bester Wasserpark ausgezeichnet. Der Park mit thailändischem Stil befindet sich im Süden der Insel und bietet jede Menge Freizeitspaß. Der größte Wasserpark Europas kann auch mit den höchsten künstlich erzeugten Wellen (über drei Meter hoch), einem künstlich angelegten Strand, Rutschen und einer Insel mit Seelöwen aufwarten. Tickets für Erwachsene sind ab 35 € erhältlich und Kinder zahlen 24 € Eintritt.

11. Der Las Águilas Jungle Park

Wer in Costa Adeje Urlaub macht und auf der Suche nach Ausflugsmöglichkeiten ist, sollte einen Tag im Jungle Park einplanen. In dem Freizeitpark sind verschiedene Tierarten wie Großkatzen und Affen zu sehen und er hält eine Strecke mit Hängebrücken, Tunneln und Höhlen bereit. Regelmäßig werden Shows mit Greifvögeln, Aras, sprechenden Papageien und Nashornvögeln aufgeführt und man kann Seelöwen aus nächster Nähe erleben (30-40 Minuten kosten 55 €). Nach Absprache kann ein Fotoservice Bilder von Besuchern machen, während diese ganz entspannt den Tag im Park genießen. Der Park bietet jede Menge Spaß für die ganze Familie.

Las Águilas Jungle Park via © Flickr steve p2008

Der Las Águilas Jungle Park. Foto via © Flickr steve p2008

12. Der Lago de la Costa de Martiánez

Lago Martiánez via © Flickr Jose Mesa

Der Lago de la Costa de Martiánez. Foto via © Flickr Jose Mesa

Bereits Winston Churchill, Elizabeth Taylor und die Beatles verbrachten in der faszinierenden Anlage Lago de la Costa de Martiánez, die sich auf einen Kilometer erstreckt, einen entspannten Tag. Hier gibt es künstlich angelegte Meerwasserpools, drei Strände, Grünanlagen und Terrassen. Der von Lanzarote stammende Künstler Martianez hat eine einzigartige Anlage geschaffen, die die dynamische Naturlandschaft Teneriffas widerspiegelt und sogar mit Extras wie einem Wasser-Vulkan und einem Geysir begeistert. Jeder Teil der Anlage wurde genau durchdacht und ist schön anzusehen. Der Park bietet Kurioses wie verkehrtherum wachsende Eukalyptusbäume („Las Raíces Al Cielo“ oder auch „Die Wurzeln des Himmels“) und wellenförmige Gebilde aus Beton als Tribut an den Atlantik („Monumento al Mar o a las Olas“ oder auch „Monument der Wellen und des Meeres“). Der Eintritt für Erwachsene kostet 5,50 € und Kinder bis zu 10 Jahren zahlen 2,50 €, allerdings werden in vielen Hotels der Gegend auch Rabatte angeboten.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

13. Die Naturschwimmbäder Garachico und Bajamar

Garachico Natural Swimming Pools via © Flickr Oliver Clarke

Das Naturschwimmbad Garachico. Foto via © Flickr Oliver Clarke

Genau das Richtige für eine angenehme Erfrischung ist das Naturschwimmbad Garachico in El Caletón. Die Becken aus Lavagestein sind nach einem Vulkanausbruch im Jahr 1706 entstanden und bieten die Möglichkeit, ein Bad im Atlantik zu nehmen ohne dem Wellengang ausgesetzt zu sein. In den Becken mit kristallklarem Wasser, die über verschiedene Wege und Stufen zugänglich sind, kann man wunderbar Schnorcheln gehen oder sich einfach nur treiben lassen und die Sicht auf die Klippen von La Culata und die im 16. Jahrhundert errichtete Festung San Miguel genießen. Im Frühling und im Herbst, wenn die Flut kommt, werden die Becken allerdings gesperrt. Das besonders für Familien geeignete Naturschwimmbad Bajamar mit zwei künstlich angelegten Salzwasserpools liegt direkt an Strand und Meer, bietet aber Schutz vor starkem Wellengang. Der Eintritt ist frei und Rettungsschwimmer achten auf die Sicherheit.

14. San Cristóbal de la Laguna

San Cristóbal de la Laguna via © Flickr Ale Dios Padilla

San Cristóbal de la Laguna. Foto via © Flickr Ale Dios Padilla

Die Stadt San Cristóbal de la Laguna ist einer von vielen Orten auf Teneriffa, der zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Sie kann mit einer großen Anzahl an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten aufwarten. Die Altstadt begeistert mit schönen gut erhaltenen Gebäuden und im Museo de Historia y Antropología de Tenerife wird die Geschichte der Insel dokumentiert (freitags und samstags ist der Eintritt zur Dauerausstellung frei). Einen ganz authentischen Eindruck von Teneriffa erhält man auch auf dem Bauernmarkt an der Plaza del Cristo. In San Cristóbal de la Laguna gibt es viele Studenten und die Stadt ist für ihr lebendiges Nachtleben und ihre Tapas-Bars bekannt. Die von Geschäften, Bars und Restaurants gesäumte Einkaufsstraße Calle Herradores ist vor allem abends ein beliebter Treffpunkt.

15. Der Golfplatz Golf del Sur

Golfing in Tenerife Sur via © Flickr AFTRIX

Der Golfplatz Golfl del Sur. Foto via © Flickr AFTRIX

Wer im Urlaub auf Teneriffa Golf spielen möchte, für den ist der Golfplatz Golf del Sur Tenerife genau das Richtige. Die Anlage mit 27 Löchern befindet sich zwischen dem Nationalpark Las Cañadas und dem Atlantik und bietet einen hervorragenden Blick auf das Meer, die mit der Fähre erreichbare Insel La Gomera und die Berge rund um Adeje. Der Golfplatz bietet eine Driving Range, Putting-Grün und Bunker, die mit schwarzem Vulkansand gefüllt sind. Zudem gibt es Tennisplätze, ein Geschäft und ein Restaurant – genau der richtige Ort, um ein paar Runden Golf mit Freunden zu genießen. Für eine 18-Loch-Partie werden 58 bis 90 Euro fällig, eine 9-Loch-Partie kostet zwischen 36 und 52 Euro.

16. Das Auditorio de Tenerife

Auditorio de Tenerife via © Flickr Till Krech

Das Auditorio de Tenerife. Foto via © Flickr Till Krech

Das Auditorio de Tenerife, das von der Architektur her an das Opernhaus in Sydney erinnert, ist zu einem architektonischen Wahrzeichen der Insel geworden und gehört zu den am meisten fotografierten Gebäuden in Santa Cruz de Tenerife. Das Design mit einer geschwungenen, wellenförmigen Struktur, die der Schwerkraft beinahe zu trotzen scheint, geht auf den Architekten Santiago Calatrava Valls zurück. Besonders beeindruckend erstrahlt das Gebäude nachts, wenn es in weißes Licht getaucht wird. Im Auditorio de Tenerife spielt das Symphonieorchester Teneriffas, es finden Ballett- und Tanzaufführungen, Musicals, Opern, Comedy-Shows und Gospelkonzerte statt. Tickets sind bereits ab 5 Euro erhältlich.

17. Der Aussichtspunkt Mirador de Humboldt

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Der Aussichtspunkt Mirador de Humboldt. Foto via © Flickr Rafolas

Nach einem inspirierenden Besuch der Insel Teneriffa im Jahr 1799 sagte Alexander von Humboldt, er müsse gestehen, „nirgends ein so mannigfaltiges, so anziehendes, durch die Verteilung von Grün und Felsmassen so harmonisches Gemälde“ vor sich gehabt zu haben. Passenderweise wurde der Aussichtspunkt Mirador de Humboldt am nördlichen Ende des Orotava-Tals nach ihm benannt. Er bietet einen Blick auf das Meer, das Tal und den mit Schnee bedeckten Berg Pico del Teide. Ein Besuch des Aussichtspunktes ist empfehlenswert, denn er ist noch nicht besonders bei Touristen bekannt. Er ist täglich geöffnet und bietet ein hübsches Café, ein Restaurant und ein Geschäft.

Strände

18. Kite- und Windsurfen am Strand von El Médano

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Kite- und Windsurfen am Strand von El Médano. Foto via © Flickr Jose Mesa

Durch die kräftigen Passatwinde des Atlantiks gehört der Strand von El Médano zu den besten Stränden weltweit zum Surfen und Windsurfen. Hier fanden bereits mehrere internationale Wettbewerbe statt. Der Ort liegt an den zwei größten Naturstränden der Insel – Playa Tejita und Playa Grande – und gilt als der Küstenort Teneriffas mit der entspanntesten Atmosphäre. Wer sich mit dem Surfen noch nicht so auskennt, kann an Kursen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad teilnehmen, die von zahlreichen Schulen angeboten werden. Bei Red Rock Surf wird sogar eine GoPro-Kamera am Surfbrett angebracht, damit der Moment, in dem man die anrollenden Wellen bezwingt, festgehalten werden kann.

19. Die Playa de Las Teresitas in Santa Cruz de Tenerife

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Die Playa de Las Teresitas in Santa Cruz de Tenerife. Foto via © Flickr vil.sandi

Die Playa de Las Teresitas liegt nur 20 Autominuten von der Hauptstadt der Insel, Santa Cruz de Tenerife, entfernt und ist der ideale Rückzugsort für alle, die auf der Suche nach etwas Erholung fernab des lebendigen Treibens der Stadt sind. Sie gehört zu den wenigen Stränden der Insel mit gelbem Sand und ist am Wochenende zwar recht gut besucht, doch wochentags ist dort weniger los und man findet garantiert einen Platz zum Sonnenbaden. Am Strand können Besucher auch Volleyball spielen, Yogakurse machen oder einfach eines der Restaurants besuchen, in denen frische Meeresfrüchte angeboten werden.

20. Der Strand El Bollullo in La Orotava

Er ist vielleicht nicht ganz so einfach zugänglich wie andere Strände der Insel, doch dafür ist der Strand El Bollullo auch der perfekte Ort für alle, die Ruhe und Erholung fernab der Menschenmassen suchen. Mit dem Auto ist der Strand von Puerto de la Cruz aus erreichbar, zu Fuß gelangt man durch einen 40-minütigen Spaziergang den Küstenweg entlang, vorbei an einer Bananenplantage, dorthin. Dort angekommen kann man sich mit einem kühlen Getränk in der Strandbar erfrischen und mit einem Snack im Restaurant stärken.

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Der Strand El Bollullo in La Orotava. Foto via Javi

21. Die Playa de las Americas

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Die Playa de las Americas. Foto via © Flickr Mate Marschalko

Die Playa de las Americas begeistert das ganz Jahr über mit reichlich Sonne und hat sich daher schnell zu einem der beliebtesten Küstenorte der Insel entwickelt. Die vier Strände Playa de Torviscas, El Camisón, La Pinta und Playa del Bobo sind gut an den Ort angebunden und bieten tolle Einrichtungen. Mit gelben Sand und ruhigem Wasser sind sie bestens zum Sonnenbaden und zum Planschen geeignet. Außerdem können Besucher hier tauchen, windsurfen und Jetski fahren, vom Boot aus Wale und Delfine beobachten und sogar eine Tour mit dem U-Boot zum Meeresgrund machen.

22. Die Playa el Duque in Costa Adeje

Die von Boutiquen und eleganten Tapas-Bars gesäumte Playa el Duque gilt als einer der edelsten Strände Teneriffas. Der Strand bietet eine ruhige, gemütliche Atmosphäre und in dem Ort befinden sich 4- und 5-Sterne-Hotels. Wer es also etwas gehobener mag, ist hier genau richtig. Übernachtet man auf Teneriffa in einer Ferienwohnung oder in einer Finca, kann man sich einen Mietwagen nehmen und die Playa de las Americas in nur 15 Minuten bequem erreichen.

23. Die Playa Paraiso in Costa Adeje

Das klare Wasser an der felsigen Küste der Playa Paraiso, deren gelber Sand kürzlich erneuert wurde, ist ideal zum Schnorcheln und Tauchen geeignet. Auch ein Besuch des Meerwasserpools lohnt sich. Der Eintritt kostet pro Person 6 Euro, ein Familienticket ist für 12 Euro erhältlich.

24. Die Playa la Caleta in Costa Adeje

Dieser hübsche Kieselstrand liegt neben einem ruhigen Fischerdorf mit mehreren Bars und Restaurants. Er ist besonders für Kinder geeignet, da das ruhige Wasser zum Schnorcheln einlädt. Das Meer ist an verschiedenen Stellen über Leitern zugänglich. Die Playa de la Caleta lässt sich von der Playa de las Americas aus zu Fuß erreichen und ein Spaziergang den Küstenweg entlang führt weiter zu mehreren ruhigen Buchten, Sandstränden und zur Bucht „Hippy Bay“.

 25. Die Playa de Benijo in Anaga

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Die Playa de Benijo in Anaga. Foto via © Flickr Xoan Sampaiño

An diesem abgelegenen, wilden Strand am unter besonderem Schutz stehenden Naturpark des Anaga-Gebirges gibt es keine Sonnenliegen und -schirme. Der Strand an der Nordostküste Teneriffas steht auf der Liste für Tagesausflüge vielleicht nicht an oberster Stelle, ist aber definitiv einen Ausflug wert. Die von Felsen umgebene Playa de Benijo mit ihrem schwarzen Sand und gigantischen Wellen ist nur über eine kurvenreiche Bergstraße zugänglich. Der abgelegene Nacktbadestrand bietet eine herrliche Sicht auf die Roques de Anaga. Hier können Besucher Teneriffa ganz authentisch wie die Einheimischen erleben.

Nachtleben & Veranstaltungen

26. Papagayo & Monkey Beach in Las Americas

MonkeyBeach

Monkey Beach

Die Playa de Las Americas ist Teneriffas Antwort auf Ibiza und nirgends wird mehr gefeiert als im Papagayo, der tollsten Strandbar der Stadt. Die Bar mit weißen Sofas und Palmen versprüht ein elegantes Ambiente, in dem Cocktails und Tanzen auf dem Programm stehen. Hier kann man ohne Weiteres den Tag verbringen und den Strand links liegen lassen, denn tagsüber bietet die Bar eine lockere und entspannte Atmosphäre und nachts wird sie zur lebendigen Partylocation (Cocktails kosten etwa 8,50 Euro). Nur 300 Meter entfernt befindet sich ein weiteres Highlight des Nachtlebens an der Playa de las Americas, das Monkey Beach. Nach einem erholsamen Tag in der Sonne hat man in der Bar eine herrliche Aussicht auf die Playa Troya und auf La Gomera. Sie gehört zweifellos zu den besten Orten der Stadt, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Papagayo Beach Club

Die Strandbar Papagayo

27. Blanco Bar & Limbo in Puerto de la Cruz

„Wie Alice im Wunderland nach einem Schluck aus der mit ,Trink mich‘ beschrifteten Flasche“ – so wurde die neueste Adresse des Nachtlebens auf Teneriffa beschrieben. Puerto de la Cruz war zwar nicht immer als Top-Partylocation bekannt, hat jedoch eine ganz eigene Partyszene mit angesagten Clubs entwickelt, die sich deutlich von den Trinkgelagen auf extra angemieteten Partybooten abhebt. In der Blanco Bar kann der Abend zu den Klängen von Live-Bands, mit Theateraufführungen oder Comedy-Shows begonnen werden und im Limbo, einer Bar auf einer Dachterrasse, die über einen im Kolonialstil gestalteten Hof erreichbar ist, kann schließlich weitergefeiert werden. Die Bar ist vor allem bei jüngerem Publikum als aufregende Partylocation beliebt.

Blanco Bar

Die Blanco Bar

28. Calle de la Noria in Santa Cruz de Tenerife

Die Calle de la Noria in Santa Cruz de Tenerife erfreut sich größter Beliebtheit. Es wirkt beinahe als hätte man den Atlantik überquert und würde sich in Havanna befinden, denn die Straßen in der Fußgängerzone sind von Palmen und Häusern in ganz verschiedenen Farben gesäumt. Die Gegend ab der Plaza de la Iglesia de la Concepción bietet zahlreiche Cafés und Restaurants mit ausgezeichneten lokalen Spezialitäten und ist vor allem nach der Arbeit gut besucht. Hier kann man leicht den ganzen Abend verbringen, Straßenkünstler beobachten und bis in die frühen Morgenstunden die Bars unsicher machen.

29. Der Karneval in Santa Cruz de Tenerife

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Der Karneval in Santa Cruz de Tenerife. Foto via © Flickr Philippe Teuwen

Rio de Janeiro ist für seinen Karneval weltbekannt – doch auch der Karneval in Santa Cruz de Tenerife hat so einiges zu bieten. Hier finden Aufführungen und Paraden statt, die mit ausgefallenen Kostümen begeistern, und Tag und Nacht stehen ausgelassene Partys auf dem Programm. Besucher können in eine einzigartige Welt eintauchen und sich von der besonderen Atmosphäre verzaubern lassen. Der Karneval steht jedes Jahr unter einem anderen Motto (die Mottos der letzten Jahre umfassten unter anderem Themen wie Bollywood, Zirkus, Weltraumodyssee und Magie) und bietet ein rauschendes Fest mit vielen Farben und jeder Menge Kreativität. Er findet jeden Februar fast drei Wochen lang statt – und wer nicht genug davon bekommen kann, sollte auf jeden Fall am Piñata-Wochenende mitfeiern, denn es bietet die letzte Partymöglichkeit bis zum nächsten Jahr.

30. Das Fest Romeria de la Orotava

Das Fest La Orotava – Romeria mit einem Fronleichnamszug gehört in der Gegend zu den größten seiner Art. Bei dem Corpus-Christi-Fest versammelt sich die gesamte Gemeinde und kreiert traditionelle Blumenteppiche, mit denen die Straßen geschmückt werden und die die Parade säumen. Auf der Plaza del Ayuntamiento gibt es einen riesigen Teppich zu bewundern, der sich auf eine Fläche von mehr als 900 Quadratmetern erstreckt. Er wird aus verschiedenfarbigem vulkanischem Sand gemacht und zeigt drei unterschiedliche Szenen der Bibel. Die Einheimischen tragen zu dem Anlass kanarische Trachten und verteilen kostenloses Essen und Wein. Die Weingläser „vaso de romería“ werden dabei oft um den Hals getragen und man kann sich stets nachschenken lassen. Das Fest sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn es bietet die Chance, traditionelle kulturelle Bräuche kennenzulernen und einen authentischen Einblick in das Leben der Einheimischen zu erhalten. Weitere Informationen zu den oben genannten Aktivitäten gibt es auch auf Web Tenerife, und auf Hello Canary Islands kann man ebenfalls Teneriffa-Tipps und Wissenswertes über weitere Kanarische Inseln erfahren.

30ThingsToDoInTenerife-FINAL-DEHintergrundbild via © Flickr Enrique Mendez

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