Apartments & Ferienwohnungen in Berlin
Wer eine Reise nach Berlin plant, der besucht nicht nur eine Stadt, sondern zwölf unterschiedliche, kleine Welten, denn jeder Bezirk hat seinen eigenen Charme. Wer ein Stück des ehemaligen Ostens spüren möchte, der ist in Friedrichshain genau richtig. An der Frankfurter Allee, auch Stalinallee genannt, steht die typisch sozialistische Architektur und ein paar Meter weiter liegt die Eastside Galerie, der größte und bekannteste Rest der Grenzanlage. Nachts genießt man in Friedrichshain die Simon-Dach-Straße. Hier gibt es in der Sommerzeit an die 2000 Sitzplätze in Kneipen und Restaurants. Wer es noch bunter und lebendiger mag und gerne preiswert wohnt, der sollte sich ein Apartment in Kreuzberg suchen. Das Viertel lebt von kleinen Geschäften, Straßencafés und individuellen Häusern. Besonders schön ist es am Paul-Linke-Ufer zu frühstücken. Außerdem gibt es eine perfekte Anbindung zum Alexanderplatz und Kurfürstenplatz. Schick und teuer ist die Gegend um den Kurfürstendamm, dem im Westen gelegenen Stadtviertel Charlottenburg. Vor allem um den Savignyplatz. Diese Gegend trägt den Spitznamen „das München Berlins“. Schöneberg ist das Zentrum der Schwulenszene und für Familien eignet sich am besten Pankow, mit seinem wunderschönen Schlosspark oder etwas zentraler der Prenzlauer Berg. Hier sind die meisten Restaurants und Cafés auf Kinder vorbereitet und es gibt viele Spielplätze. Für Unentschlossene empfehle ich den Bezirk Mitte. Von hier aus können die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden werden oder einfach am Alexanderplatz den Bus mit der Nummer 100 nehmen. Dieser fährt an allen Highlights vorbei. Berlin ist nicht eine Reise sondern zwölf Reisen Wert, denn jeder der zwölf Bezirke hat so viel zu erleben und zu entdecken. Man kann Berlin mit keiner anderen Stadt vergleichen. Sie so einzigartig ist mit ihrer ergreifenden Geschichte, aber trotzdem immer am Puls der Zeit und den anderen einen Schritt voraus. Berlin ist eine Reise in die Vergangenheit mit einem Zwischenstopp in der Zukunft.
Witzige Fakten über Berlin:
- Berlin ist neun Mal größer als Paris.
- Der Berliner Fernsehturm ist das größte Gebäude in Deutschland.
- Berlin hat 1700 Brücken.
- Die erste Ampel in Europa wurde 1924 am Potsdamer Platz aufgestellt.
- Mit 175 Museen hat Berlin mehr Museen als Regentage.
Die Top-Sehenswürdigkeiten
Bei einem Besuch in Berlin, darf ein Stopp am Brandenburger Tor nicht fehlen. Es ist das Wahrzeichen Berlins und das Symbol der Wiedervereinigung. Wer die öffentliche Buslinie 100 nimmt, die vom Alexanderplatz bis zum Zoologischen Garten fährt, der vor allem durch die Verfilmung des Buches "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" bekannt geworden ist, kommt automatisch am Brandenburger Tor vorbei. Die Sehenswürdigkeiten werden zwar nicht kommentiert, aber es ist eine kostengünstige Alternative, um alle wichtigen Gebäude zu sehen. Auf der Tour liegt die Gedächtniskirche, das Haus der Kultur der Welt, das von den Berlinern auch liebevoll „Schwangere Auster“ genannt wird, der Reichstag, die Shoppingmeile Friedrichstraße, der Berliner Dom, der Bebelplatz, an dem am 10. Mai 1933 die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten stattfand und der Fernsehturm am Alexanderplatz. Um die Ecke vom Alexanderplatz liegt auch Madame Tussauds mit ihrem Wachsfigurenkabinett.
Shoppen und Singen
Es gibt nichts einfacheres als in Berlin in einen Kaufrausch zu verfallen. Wer einmal über die Alte Schönhauser Straße flaniert, weiß sofort, was demnächst Trend wird. Neben Designerläden am Kurfürstendamm, zahlreichen Shopping-Malls über die ganze Stadt verteilt und prachtvollen Einkaufsstraßen gehört ein Besuch auf dem Flohmarkt dazu. Der wohl bekannteste Trödelmarkt befindet sich im Prenzlauer Berg - der Mauerpark Flohmarkt. „Der Mauerpark ist eine typische Berliner Sehenswürdigkeit: Hier gibt es weder eine Mauer, noch einen Park.“ So beschreibt ihn Wladmir Kaminer. Dafür gibt es jeden Sonntag von 8 -18 Uhr Trödel, Antike-Schätze, kulinarische Köstlichkeiten und ein Entertainment-Programm der ganz besonderen Art. Ab 14 Uhr findet die wohl bekannteste Freiluft-Karaoke-Show Deutschlands statt, mit 1000 Musikbegeisterten. Ein Spaß für Groß und Klein. Ob mit oder ohne Kind in Berlin, wer an der Französischen Straße und dem Gendarmenmarkt vorbei kommt, muss sich im Ritter Sport Laden seine eigene Schokolade kreieren. Ein köstliches Andenken und Mitbringsel.
Essen und Trinken
Bitte einmal auf dem Teller um die Welt. Berlin macht es möglich. Ob äthiopische Fastengerichte bei Langano in Kreuzberg, Samosa in einem der zahlreichen Inder in Friedrichshain oder asiatische Köstlichkeiten bei Dudu oder Monsieur Vuong in Mitte. Traditionelle, Berliner Kücher à la „Berliner Leber von der jungen Kuh uff Appelscheiben“ serviert der Wirt in Enger's UNIKAT. Wo es nun wirklich die beste Currywurst gibt, darüber lässt sich streiten. Die längste Schlange ist immer vor der Imbissbude Curry 36 am Mehringdamm. Aber auch Burger lieben die Berliner. Die saftigsten gibt es im The Bird, die unvergesslichsten im White Trash. Für die gehobene Küche ist das Restaurant von Tim Raue am Checkpoint Charlie perfekt. Danach geht es hoffentlich weiter in das Berliner Nachtleben. Auch hier sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Eine Show im Admiralspalast, ein Abend in der komischen Oper, gemütlich ein Bier an der Spree oder eine Szenebar aufsuchen. Die Torstraße ist immer ein guter Ort, um den Abend zu beginnen. Highlights sind die Muschi Obermaier Bar im 60er Jahre Retro-Look, die neue Odessa, in der es immer nach frischen Lilien riecht und die Trust Bar. In den Räumen eines ehemaligen Plattenladens gibt es nur Spirituosen in ganzen Flaschen. Für diejenigen, die sich anschließend in die Berliner Clubszene stürzen möchten, auf deren Wunschliste sollte stehen: Watergate, Berghain und Kater Holzig.
Insider Tipps in Berlin
Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten hat Berlin unzählige geheime und schöne Ecken. Dazu zählen der Spreepark, die Geisterstadt in der Hauptstadt. Jeden Samstag und Sonntag gibt es Führungen durch den stillgelegten Freizeitpark. Ein weiterer „versteckter“ Platz der morgenländischen Idylle ist die Tadshikische Teestube. Die Schuhe müssen ausgezogen werden. Man sitzt auf einem Teppich oder Kissen an einem niedrigen Tisch neben geschnitzten Holzsäulen und über dampfenden Tassen. Die Teestube ist ein Stück DDR-Geschichte zum Anfassen. Genauso abgefahren ist eine Runde Schwarzlicht Minigolfen im Görlitzer Park. Auch von vielen Besuchern geschätzt – ein Platz am Wasser. Es lohnt sich ein Tagesausflug zum Müggelsee oder eine Fahrt mit dem Boot über den Wannsee. Wer in der Stadt bleiben möchte, der sollte ein Bier im Club der Visionäre trinken oder das Badeschiff in Kreuzberg besuchen. Mehr bei Lilies Diary unter „Insider Tipps in Berlin".
Transport
Alle Wege führen nach Berlin. Am beliebtesten ist die Anreise mit dem Flugzeug am Flughafen Tegel oder Schönefeld oder mit dem Zug. Es gibt vier Hauptstationen - Berlin Südkreuz, Gesundbrunnen, Ostbahnhof oder Hauptbahnhof. Um den Nahverkehr in der Stadt zu nutzen, hat die Stadt Berlin extra Angebote für Touristen. Die Berlin WelcomeCard bietet freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Preisnachlässe von bis zu 50 % auf 200 touristische und kulturelle Highlights in Berlin und Potsdam. Wer am meisten von der Stadt sehen möchte, leiht sich ein Fahrrad aus. Es gibt die Möglichkeit allein die Stadt zu entdecken oder eine geführte Tour zu buchen. Finding Berlin bietet besondere Radtouren zum Thema Essen und Leben in Berlin an. Noch ein kleiner Tipp. Wer ein Taxi nimmt und nur 2 Kilometer damit fahren möchte, der sagt beim Einsteigen Kurzstrecke und zahlt nur vier Euro.

Artikel geschrieben von
Christine Neder